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Von Bangkok nach Koh Phangan

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Der zweite Tag in Bangkok war dazu gedacht, den Kindern mal ein wenig thailändisches Geglitzer zu zeigen. Gut geeignet schien Wat Po, seines Zeichens nach größter Tempel in Thailand, mit gefühlt 200 Tonnen verbauter bunter Spiegelteile und weiteren 100 Tonnen Blattgold.

Da muss man aber erst mal hinkommen. Aus Kostengründen entschieden wir uns für ein Taxi. Zu viert sicher die preiswerteste Art in Bangkok unterwegs zu sein. Wenn der Verkehr nicht zu schlimm ist. Wenn. Der. Verkehr. Nicht. Zu. Schlimm. Ist. WENN!! Zwei Stunden später, davon 40 Minuten stehend, haben wir die zu überwindenden 9 Kilometer geschafft. Puh. Endlich. Zum Glück haben die Taxis AC.

Wat Po hat den Kindern gefallen, sie haben Buddah gesehen, Räucherstäbchen angezündet, Kleingeld in Schüsseln geworfen, Glitzer bestaunt und anständig geschwitzt. Aufgrund unserer unerwarteten Taxiaktion waren wir zur heißesten Zeit des Tages da. Gefühlt waren es 70 Grad und auf dem Thermometer 39. Die beiden sind solche Aktionen aber inzwischen gewohnt und haben es gelassen genommen.

Die dem Tempelbesuch folgende Idee, aufgrund räumlicher Nähe in der notorisch nervtötenden Touristenmeile Khaosan Road für die Kinder Flip Flops zu kaufen, war nicht unsere beste. Die Khaosan Road hat sich wieder so präsentiert, wie es zu erwarten war. Nervtötend, ohne die passende Größe bei den gefälschten Havaianas. Dafür haufenweise weiße Vollhonks und thailändische Verkäuferinnen, die uns geröstete Skorpione am Spieß andrehen wollten. Schnell weg. Äh, schnell weg? Zurück nach Sukumvit? Mit dem Taxi? Eher nicht. Also Fußmarsch zum Fluss, Boot zur Bahn, Bahn nach Sukumvit. Alles in allem ca. 1,5 Stunden, aber deutlich ereignisreicher als eine Taxifahrt.

Am nächsten Morgen fliegt uns Air Asia nach Nakhon Si Tammarat, und der Bus fährt uns von da zu Donsak Pier, die Fähre bringt uns vom Pier nach Kho Phangan zum Thong Sala Pier und von da aus nur noch ein Taxi nach Haad Salad. Strand. Angekommen. Die Kinder sind entzückt.

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