Offline
Das ist ein Test um w.bloggar zu testen. Da man ja nicht ständig Internet hat, aber eigentlich immer einen Laptop dabei, fand ich den Gedanken sehr praktisch einfach überall schreiben zu können und die Artikel später hochzuladen. Dann werden die Beiträge schicker, da ich sie verfassen kann wenn mir danach ist. Mehr Unabhängigkeit, das wichtigste überhaupt. Zudem kann ich auch hier gleich mal testen ob Offline und Flickr zusammen funktionieren. Wie man sieht, es klappt.
ROTTENWORLDS neue Fotowelt
Da mir die Gallerien von WordPress so gar keine Freude machen, habe ich mich entschieden die Bilder künftig über Flickr einzubetten. So sieht das dann mit dem Plugin Slickr Flickr aus. Viel besser! Die nächsten Fotos können kommen. Ende Januar geht es für zwei Wochen auf die Malediven.
Umgezogen
WWW.ROTTENWORLD.DE ist endlich wieder in einen sicheren Hafen eingelaufen. Ein schneller Server, das gleiche Layout und nun auch ein Translate-Button. Grundsätzlich gilt immer noch, dass jeder Ansichtskarten für jeden schreiben kann. Man muss mich nur nach einem Nutzer fragen. Ich erwähne es nur nochmal, weil ich es gerne so hätte. Aber Gott hat scheinbar andere Pläne mit diesem klitzekleinen Projekt. Hugh!
Letzte Station: Vancouver
Die letzten Reisetage sind inzwischen auch schon vorbei und sie waren gar nicht schlecht. Vancouver ist eine sehr angenehme Stadt, nicht nur für Touristen wie uns. Zudem gab es endlich mal Sonne und es war kuschelig warm. Den ganzen Tag draußen unterwegs zu sein ohne zu frieren war sehr angenehm. Leider mussten wir Mike schweren Herzens zurück nach Victoria fahren lassen, so großartige Gastgeber findet man selten.
Die Möglichkeiten der großen Stadt haben wir weidlich ausgenutzt, waren unterwegs, essen, trinken, Leute treffen. Ein schöner Unterschied zum Leben im Vorort. Aber das Wort Vorort sieht ja schon komisch aus, erinnert mich irgendwie an Voldemort. Danach ging es dann nur noch zum Flughafen und ab nach Hause. Da sind wir jetzt und stellen unsere Zeit um. Wenn die Kinder dann irgendwann mal nicht mehr zwischen zwei und vier Uhr nachts zu spielen wünschen, kann der Alltag kommen. In einem Monat muss ich wieder arbeiten. Das stinkt.
Die nächsten Ansichtskarten gibt es bald. Von wo wird noch nicht verraten.
Tofino rockt
Die bärenverseuchte Straße war bärenfrei und verregnet. Das macht aber nix, denn sie hat uns nach Tofino geführt und das hat sich gelohnt. Ich gerate eher selten ins Schwärmen wenn es sich um profane Geographie handelt. Tofino liegt aber so ausgesprochen großartig, dass ich nur empfehlen kann: Auf nach Tofino. Schicke Strände, schicke Bäume und gute Vibes.
Es mag auch an unserem extrem gut ausgestatteten Ferienhaus gelegen haben, aber es war alles sehr entspannt. Vielleicht wäre mehr als ein kompletter Tag Sonne gut gewesen, aber das gibt es im Regenwald zu dieser Jahreszeit wohl eher selten.
"Regenwald?" Ja, Regenwald, nur eben in kalt. Sehr schick und sehr grün. Das ganze garniert mit Adlern, Seelöwen und allerlei anderem Getier. Immer eine Reise wert. Es gab noch einen Topf voll Krabben am letzten Abend und ein schönes Feuer im Wald, dann war unsere Zeit auch schon abgelaufen. Wir sind nach vier Nächten im Wald nämlich schon wieder in Victoria. Die Canucks haben 3:2 gewonnen, die Innenstadt von Vancouver ist also noch intakt.
Es sind nur noch zwei Tage, dann geht es auf nach Vancouver und am Donnerstag ist auch schon wieder Rückflug angesagt. Schade, das ging zu schnell.
Saltspring to Tofino
Die Tage fliegen nur so dahin. Da Kinder ja ständig schlafen ist der Spielraum für Unternehmungen begrenzt. Tagesausflüge sind an der Tagesordnung und führen uns nicht gerade an das Ende der Welt. Aber wir haben es immerhin bis nach Saltspring Island zum Saltspring Market geschafft. Lustige Leute mit lustigen Hüten verkaufen Dinge die auch auf dem Kollwitzplatz sehr begehrt wären. Nur würden sich die Kollwitzplatzler sicherlich bei den Leuten mit den lustigen Hüten beschweren, weil deren Zigaretten die Luft so lustig riechen lassen. Die lustigen Kinder der Kollwitzplatzler wären dann nämlich Multitoxinen ausgesetzt, bei all dem Ritalin was die kleinen Racker da so bekommen. Das wäre dann nicht mehr so lustig wie auf dem Saltspring Market und keiner Erwähnung wert. Deshalb jetzt auch Schluss damit und zurück nach Kanada.
Whalewatching haben wir uns auch gegeben (Ein "Hoch!" auf den Groupon) und dafür die Kinder abgegeben. Wir hatten Spaß, es gab Killerwale, Seelöwen, Seehunde und andere Touristen zu bestaunen. Es war sehr schön und sogar empfehlenswert. Diese Empfehlung gilt allerdings nur für den Frühling. In der Hochsaison ist das sicher ganz schrecklich. Es waren jetzt schon zehn Boote. Ich habe gezählt.
Morgen geht es dann nach Tofino. Vor uns nur noch der Pazifik und hinter uns Vancouver Island. Dazu müssen wir eine Straße fahren, die dem Vernehmen nach bärenverseucht ist. Auch da bin ich drauf gespannt. Vielleicht überfahren wir ja einen, das wäre ein Fest. Allerdings ist unser Minivan mit vier Erwachsenen, zwei Babys, einem Hund und Zeug für fünf Tage ziemlich voll. Also vielleicht doch lieber keinen Bären überfahren, dann müssen wir das Gerümpel nicht umladen.
Seltsame Angewohnheiten


Die neue Welt, ein seltsames Pflaster. Der Kaffee am Morgen wird mit Baileys verfeinert und die Windeln sind parfümiert. Die Kinder riechen untenrum jetzt genauso wie man sich das bei einer russischen Prostituierten vorstellt. Keine voreiligen Schlüsse, ich war noch nie in Russland. Dafür sind die Getränke am Abend genauso bunt wie bei uns.
Victoria
Das Zwillingschaos hat sich am folgenden Tag aufgeklärt. Air Canada hat den Rucksack auf die Insel gebracht und danach sogar nach Hause geliefert. Jetzt können die Babys endlich wieder etwas anziehen.
Die Anpassung an die neue Zeit in der neuen Welt hat etwas länger gedauert und ist seit gestern auch Geschichte. Wir haben uns sogar schon mal nach Downtown Victoria getraut und das hatt alles sehr gut und ohne Kinderstress geklappt. Jetzt können wir alle Register ziehen.
Suburbs sind schon eine ganz seltsame Angelegenheit wenn man aus Berlin kommt, aber die Ruhe ist nicht zu verachten. Allerdings muss man tatsächlich zu jedem Supermarkt oder wohin auch immer mit dem Auto fahren. Sehr gewöhnungsbedürftig.
Die Pläne sind gemacht, eine Hütte im Pacific Rim National Park gebucht und das Whalewatchingboot gechartert.
Zwillinge

Da fliegt man einfach mal eine Runde um die halbe Welt und trotzdem spielen einem die Zwillinge einen bösen, ganz bösen Streich. Alles lief wie am Schnürchen, sogar Fast Track in Heathrow. Aber dann, Rucksack eins hat einen Zwilling. Das haben wir aber erst in Victoria gemerkt. Nach der Fähre, spät in der Nacht. Jetzt warten wir mal ab wie wir die Zwillinge wieder zurück getauscht bekommen. Es gibt Hoffnung. Zum Glück ist in diesem Rucksack nichts wirklich Wichtiges. Willkommen in Kanada. Wenn jetzt noch der Jetlag überstanden ist, fangen wir auch bald an uns aus dem Haus zu bewegen. Wenn.























































